Heute
Von Edfu über Kom Ombo bis zur nächtlichen Ankunft in Assuan.
Edfu · Kom Ombo · Nachtfahrt
Edfu am Morgen · Kom Ombo am Abend · Assuan bei Nacht
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Am Morgen wartet Edfu, später folgt Kom Ombo. Danach fährt unser Schiff noch weiter durch die Dunkelheit, bis wir nachts in Assuan ankommen und kurz vorher unter einer großen Brücke hindurchgleiten.
Von Edfu über Kom Ombo bis zur nächtlichen Ankunft in Assuan.
Der Tag beginnt in Edfu, geht am Abend in Kom Ombo weiter und endet nachts auf dem Schiff vor Assuan.
Der erste Tempel des Tages wartet schon am Morgen.
Am Abend folgt noch ein zweiter Tempel direkt am Nil.
Schiff, Brücke und Ankunft in Assuan bei Dunkelheit.
Jeder Abschnitt fühlt sich anders an: morgens Edfu, später Kom Ombo und am Ende die ruhige Nachtfahrt auf dem Nil.
Schon am frühen Tag wartet ein Tempel, der fast wie eine steinerne Festung wirkt.
Später folgt ein Tempel direkt am Wasser mit Krokodilen und alten Entdeckerfragen.
Zum Schluss wird es ruhig auf dem Nil, bis vor Assuan noch die große Brücke auftaucht.
Einer der am besten erhaltenen Tempel Ägyptens mit hohen Mauern und geheimnisvollen Räumen.
Ein Doppeltempel direkt am Nil mit Krokodilgeschichten und spannenden Zeichen an den Wänden.
Dunkles Wasser, Lichter am Ufer und die Brücke vor Assuan machen die letzten Stunden zu einem kleinen Nachtabenteuer.
Das Schiff legt direkt am Nilufer in Edfu an. Dort warten schon viele Kutschen, denn bis zum Tempel sind es noch etwa anderthalb bis zwei Kilometer.
Die meisten Gruppen fahren diese Strecke mit einer Pferdekutsche, auch Kalesche genannt. Die Fahrt dauert ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten. Unterwegs sieht man kleine Geschäfte, Cafes, Häuser, Mopeds, Tuk-Tuks und ganz normales Stadtleben. Für viele Kinder gehört genau diese Kutschfahrt zu den schönsten Erlebnissen der ganzen Nilkreuzfahrt.
Direkt vor dem Tempel halten die Kutschen auf dem Parkplatz. Von dort sind es nur noch wenige Schritte bis zum gewaltigen Eingang mit dem riesigen Pylon. Schon davor fühlt man sich klein.
Drinnen geht es mit dem Guide durch den großen Vorhof, in hohe Säulenhallen und vorbei an vielen Hieroglyphen bis in den heiligen Bereich des Horus. Besonders eindrucksvoll ist auch der schwarze Granitfalke vor dem Tempel.
An den Wänden erzählen Reliefs die Geschichte fast wie ein Comic: Horus kämpft gegen Seth, der oft als gefährliches Flusspferd gezeigt wird. Nach der Besichtigung geht es mit der gleichen Kutsche wieder zurück zum Schiff.
Kom Ombo ist ein besonderer Tempel, denn er gehörte gleich zwei Göttern: dem Krokodilgott Sobek und dem Falkengott Haroeris. Genau das macht den Ort spannend, weil hier zwei Tempelideen in einem Bau zusammenkommen.
Direkt nebenan liegt das Krokodilmuseum mit echten Krokodilmumien. Für Kinder ist das oft der erstaunlichste Moment: Plötzlich merkt man, dass die alten Ägypter Krokodile nicht nur kannten, sondern ihnen sogar einen eigenen Gott widmeten.
An den Tempelwänden gibt es noch mehr zu entdecken. Dort sind Werkzeuge eingemeißelt, die wie antikes OP-Besteck aussehen. Und im Nilometer, dem tiefen gemauerten Schacht, konnte man früher sehen, wie hoch das Wasser stand. Genau solche Details machen Kom Ombo zu einem Tempel voller Entdeckerfragen.
Wenn es draußen dunkel ist, fühlt sich das Schiff plötzlich ganz anders an als am Tag. Die Uferlichter spiegeln sich im Wasser, es wird ruhiger und man merkt noch stärker, wie das Schiff langsam weiter durch die Nacht fährt.
Kurz vor Assuan geht es unter der Aswan Bridge hindurch. Für Kinder wirkt das oft erstaunlich knapp, weil das Schiff darunter riesig bleibt und die Brücke im Dunkeln noch größer aussieht.
So bekommt dieser Tag einen besonderen Schluss: erst Tempel und Krokodile, dann dunkles Wasser, eine große Brücke über dem Nil und am Ende Assuan bei Nacht.
Khepri hier finden
Hier ist zwar Horus der wichtigste Gott des Tempels. Trotzdem passen Bilder von Sonne, Neubeginn und Schöpfung wunderbar zu Khepri. Man entdeckt ihn eher als kleine Spur und nicht als Hauptfigur.
Heute suchen
In Reliefs, Wandbildern und Zeichenreihen im Tempel von Edfu.
Warum passend
Weil Khepri für Neubeginn und Morgenlicht steht, passt er gut zu solchen Sonnengeschichten.
Sein Zeichen
Die Hieroglyphe 𓆣 erinnert daran, dass aus Nacht wieder Morgen wird.
Das ist ein schöner kleiner Entdeckermoment unterwegs: Khepri gehört wirklich in die Welt der alten Tempel und taucht dort immer wieder als Zeichen für einen neuen Tag auf.
Reisetag 5 · eine Seite
Buchseite 07: Tempel von Edfu, Tempel von Kom Ombo und nächtliche Schifffahrt mit Brücke und Schleuse bis Assuan.

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